Wirksam führen ohne Weisungsbefugnis
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Wer in der Wissenschaft arbeitet, übernimmt oft Verantwortung für Projekte, Arbeitsgruppen oder Prozesse, ohne über eine formale Führungsrolle zu verfügen, etwa als Postdoc oder im Wissenschaftsmanagement. Viele koordinieren die Zusammenarbeit im Team, begleiten Promovierende oder Projektteams, moderieren zwischen verschiedenen Interessen und bewegen sich häufig in einer Sandwich-Position zwischen Leitung, Kolleg*innen und weiteren Beteiligten. Genau hier setzt das Konzept der lateralen Führung an: Führen aus der Mitte heraus, ohne Weisungsbefugnis.
Wie gelingt es, Orientierung zu geben und Zusammenarbeit wirksam zu gestalten, wenn formale Weisungsbefugnisse fehlen?
Wie können Sie Ihre Rolle klar wahrnehmen, unterschiedliche Erwartungen konstruktiv ausbalancieren und auch in herausfordernden Situationen handlungsfähig bleiben?
In diesem praxisorientierten Workshop erweitern Sie Ihre Kompetenzen in der lateralen Führung und reflektieren Ihre eigene Rolle in Wissenschaft und Wissenschaftsmanagement. Im Mittelpunkt stehen vier Schwerpunkte: Rollenklarheit gewinnen, strategisch kommunizieren, konstruktiv mit divergierenden Interessen umgehen sowie auch ohne formale Macht Einfluss nehmen und tragfähige Arbeitsbeziehungen gestalten.
Die vermittelten Haltungs- und Handlungsansätze basieren auf systemischen Perspektiven und greifen unter anderem Elemente der Neuen Autorität nach Haim Omer und Arist von Schlippe auf. Fachlicher Input, praxisnahe Übungen und Reflexionsphasen wechseln sich ab und unterstützen den Transfer in den eigenen Arbeitsalltag.
Sie nehmen aus dem Workshop mit:
- mehr Klarheit über Ihre Rolle und Ihren Handlungsspielraum
- Strategien, um auch ohne Weisungsbefugnis Einfluss zu nehmen
- Sicherheit im Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen und schwierigen Situationen
- konkrete Ansätze, um tragfähige Arbeitsbeziehungen zu gestalten
